Viele Personen, die ein regelmäßiges Training beginnen, brechen dieses Training nach einiger Zeit wieder ab. Wie du verhindern kannst, dass auch dir dies passiert, folgen 12 Hinweise.
1.) Regeln und feste Zeiten
Stelle für dich eine Regeln auf. Ganz wichtig sind täglich feste Zeiten in denen du trainieren kannst. Zum Beispiel unter der Woche direkt vor oder nach der Arbeit und am Wochenende nach dem Frühstück. Eine weitere wichtige Regel ist, sofort nach dem vorgegeben Termin zu trainieren und nicht z.B. nach der Arbeit erst mal hinsetzten und etwas ausruhen, denn dann fällt das Aufrappeln ganz schwer und der Schweinehund freut sich. Immer wenn dir ein Training Überwindung kostet, überprüfe ob du es einer Regel unterziehen kannst, ggf. spreche mit deinem Coach darüber.
2.) Bequeme Ausnahmen werden schnell zur Regel
„Heute war die Arbeit so hart und außerdem regnet es – heute lasse ich ausnahmsweise das Training ausfallen“. Solche Ausnahmen werden meist zur Regel. Lasse keine Ausnahmen zu, außer du bist krank oder verletzt. Aber Achtung, der Schweinehund wird versuchen dir Krankheiten einzureden.
3.) Gesundheit
Deswegen achte bitte auf deine Gesundheit. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist schon mal wichtig. Jeden Tag sollte Obst und Gemüse oder Salat auf den Tisch stehen, außerdem ist für ausreichend Getränke zu sorgen. Zwei bis drei Liter sollen es schon sein, natürlich zählt kein Alkohol und Kaffee dazu.
Wichtig ist aber auch, dass du dich nicht erkältest. Nach den Sport gleich warm duschen oder zu mindest warme und trockene Kleidung anziehen.
4.) Trainingsplan
Ein niedergeschriebener und tagesaktueller Trainingsplan ist ein wichtiger Bestandteil des Trainings. Wer nur nach Lust und Laune trainiert, wird seinen Schweinehund viel Spielraum liefern um das Training zu vergessen. Gerne darf eine Trainingseinheit nach vorne geschoben werden – über eine Verschiebung nach hinten wird sich der Schweinehund wieder freuen.
5.) Coaching
Ein Coach ist eine gute Investition. Zum einen kennt er sich bei der Gestaltung des Trainingsplans aus, er ist ein guter Motivator, außerdem hat der Schweinehund keine Chance, da du an den Coach berichten wirst.
6.) Trainingstagebuch
Dafür führst du ein Trainingstagebuch, was du deinen Coach zur Verfügung stellst. Außerdem motiviert dich ein Trainingstagebuch selbst, wenn du darauf zurückblicken kannst, was du schon alles geleistet hast.
7.) Vertrag
Natürlich solltest du einen Vertrag erstellen oder von deinem Coach erstellen lassen. Vielleicht vereinbare darin eine Erfolgsprämie, beim exakten Training oder beim Erreichen deines Zieles. Dies muss nicht immer Geld sein, verwöhne dich selbst z.B. mit einem guten Essen oder einer Reise.
8.) Ziel
Natürlich brauchst du ein Ziel, schreibe es auf und lese es immer wieder. Wichtig dabei ist, das Ziel muss spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitlich begrenzt sein.
Schlecht: Ich werde irgendwann einmal einen Laufwettkampf machen.
Richtig: Ich werde am 15.4.2012 den HiRo Run Halbmarathon in einer Zeit unter 2:15 Stunden finishen.
9.) Salamitaktik
Versuche alles in kleinere Teile aufzuteilen. Nehmen wir das Training für die nächsten 3 Monate. Denke nicht so weit. Schaue dir am Abend immer das Training des nächsten Tages an und bereite dich darauf vor, erst dann wieder das nächste Training. Wenn du ein langes Training hast teile dieses in kleine Stücke, z.B. freue dich auf das nächst Ortsschild, die nächste Kirche, den nächsten Wald. Wenn wir den Halbmarathon hernehmen, teile auch diesen wieder in 3km Strecken auf. Diese 3km sind doch kein Problem und erst danach läufst du die nächsten 3km, wenn du das siebenmal gemacht hast bist du im Ziel (und der Schweinehund hat kaum was gemerkt).
10.) Visualisierung
Setze dich immer wieder einmal hin und gehe gedanklich das Erreichen deines Zieles durch. Stelle dir also in unserem Beispiel vor, wie du überglücklich nach 2:10 Stunden in das Ziel des Halbmarathons in Hilpoltstein einläufst.
11.) Partner suchen
Zu zweit trainiert es sich leichter und dein Schweinehund hat keine Ausrede wenn ein Training mit anderen Athleten vereinbart ist. Wenn du keinen hast, suche dir einen Verein, eine Laufgruppe oder ein Fitnessstudio in deiner Nähe.
12.) Traum
Verwechsele nicht das Ziel mit einem Traum. Ein Traum muss nicht messbar und zeitlich begrenzt sein. Träume weiter. Vielleicht träumst du von einem Marathon oder von einer Alpenüberquerung mit dem Mountainbike – halte deinen Traum immer aufrecht, er wird dir helfen deine Ziel zu erreichen.
